Zahlen, Daten, Fakten


Das Galileum

… wird in einem ehemaliger Kugelgasbehälter mit einem Durchmesser von 26 m entstehen, der um ein großes freistehendes Gebäude ergänzt wird. Darin befinden sich ein großes Foyer, eine zweigeschossige Ausstellungsfläche, ein großer Seminarrraum sowie alle notwendigen Räume für Verwaltung und natürlich für den Trägerverein. Hinzu kommt eine Beobachtungsplattform mit Sternwarte auf dem Dach.

Virtueller Rundgang durch das Galileum. So könnte einmal der Gang durch das Gebäude bis zum Planetarium aussehen.

 

Das Planetarium

… befindet sich als Einbau in der Kugel und hat einen Kuppeldurchmesser von 12 m. Etwa 85 Sitzplätze mit unidirektionaler Bestuhlung und waagerechtem Horizont, jedoch leicht ansteigenden Stuhlreihen, ermöglichen einen optimalen Blick auf den künstlichen Sternhimmel.

Die Projektionstechnik

… gehört zur modernsten Technik, die für diese Kuppelgröße derzeit weltweit verfügbar ist. Als Hauptprojektor wird das Modell Chronos II Hybrid der japanischen Firma Goto Inc. favorisiert. Die Hybrid-Version bedeutet, dass der Projektor durch modernste digitale Video-All-Sky Projektion ergänzt und mit diesem System vollständig synchronisiert wird. Als Lieferant dieser Technik ist die Fa. RSA Cosmos im Gespräch.

Der Veranstaltungsbereich

… umfasst neben dem Planetarium im Gasbehälter einen "Panoramagang" in der Kugel, eine große Ausstellungsfläche sowie einen multifunktional nutzbaren Seminarraum und das repräsentative Foyer mit Shop- und Bistro-Bereich. Catering ist bei allen Veranstaltungen selbstverständlich möglich.

Ein Blick in den Panoramagang im Gasbehälter. Der Gang führt um die Projektionskuppel des Planetariums herum.

 

Kosten und Finanzierung

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro, davon entfallen etwa 1 Mill. Euro auf die technische Ausstattung. Die Finanzierung des Projektes ruht auf mehreren Säulen, von denen beispielhaft hier nur die möglichen Bereiche

  • Eigenmittel
  • Eigenleistungen
  • Private Spenden und Sponsoring
  • Förderprogramme der EU und des Landes NRW
  • Förderung durch den Landschaftsverband Rheinland
  • Sonstige öffentliche Gelder

erwähnt sein sollen. Eine Förderung der Baukosten über die Städtebauförderung des Landes NRW ist dabei angestrebt und auch denkbar.

 

Jede Spende ist uns jedoch sehr willkommen und hilft weiter, denn selbst im günstigsten Falle müssen wir bis zu 20% der reinen Baukosten sowie die kompletten Kosten für die Technik über Sponsoren etc. selber aufbringen. 

 

Der Betrieb

... wird in jedem Falle kostendeckend erfolgen und sich aus den eigenen Einnahmen finanzieren. Öffentliche Förderungen des Betriebs oder sogar dauernde Betriebskostenzuschüsse sind nicht nur nicht vorgesehen - sie sind sogar ausgeschlossen! Das Betriebskonzept basiert daher sehr stark auf ehrenamtlicher Arbeit, angestelltes Personal ist jedoch in einzelnen Beeichen unumgänglich.

Businessplan und Betriebskonzept werden aus sicherlich verständlichen Gründen hier nicht veröffentlicht . Bei Interesse informieren wir Sie aber natürlich gerne in einem persönlichen Gespräch.

Galileum Solingen - Entwurf mvmarchitekt & starkearchitektur, Köln

 

Wie geht es weiter?

Die Planungen werden gemeinsam mit der Bergischen Entwicklungagentur, der Stadt Solingen sowie der Stadtwerke Solingen GmbH (als derzeitigem Grundstückeigentümer) durchgeführt und erfordern intensive Abstimmungen. Wegen der architektonischen Herausforderung und der überregionalen Bedeutung des Projektes wurde Ende 2010 ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Gewinner des Wettbewerbes sowie des anschließenden Verhandlungsverfahrens ist das Büro mvmarchitekt & starkearchitektur aus Köln. Die Detailplanungen werden unter Hinzuziehung der notwendigen Fachplaner bis in das späte Frühjahr 2012 abgeschlossen.